Friedrich Schiller, Klassik und Ästhetik

Afrikanische Klagen

von Helga Zepp-LaRouche

Das Baby weinte leise,
dann weinte es nicht mehr,
ihm fehlte nöt'ge Speise,
wird essen nimmer mehr.

Der Bruder starb an Fieber,
das ist doch wirklich arg,
Ein Mittel wär ihm lieber,
als früh schon in den Sarg.

Im Arm da hält die Mutter,
das kleine Schwesterlein,
fährt bange mit dem Kutter,
ins weite Meer hinein.

Es fahren viele Tausend,
wer schwach ist, bleibt zurück,
Das Meer erhebt sich brausend,
es kommt zum Schiffsunglück.

Es treiben viele Leichen.
Wohl an den Küsten an,
Mein Gott, man hat dergleichen,

Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht! Das Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel!

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit spielt sich ein Drama ab, bei dem es um nichts weniger als die Existenz der menschlichen Zivilisation geht - zumindest in der Form, wie wir sie kennen. Wie in einem gigantischen Erdbeben, das den gesamten Planeten erfaßt hat, breiten sich Freiheitskämpfe, Massendemonstrationen und Destabilisierungen aus. Das System der Globalisierung zerbricht - mit ungewissem Ausgang.

Von Schiller lernen: Nur das Höchste denken! Systemwandel jetzt!

Liebe Bürger!

Der 250. Geburtstag unseres großen Dichters der Freiheit, Friedrich Schiller, und der 20. Jahrestag des Falls der Mauer stehen sehr wohl in einem inneren Zusammenhang miteinander. Damals, im November 1989 und in den Monaten danach bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 - in der Sternstunde der Deutschen also - standen wir durchaus vor Schillers Maßstab: Würde der große Augenblick ein großes Volk finden? Würde es gelingen, aus der friedlichen Revolution heraus eine neue, menschlichere Gesellschaft und eine wirkliche Friedensordnung zu bauen?

Die Rolle Europas in der kommenden Renaissance

von Helga Zepp-LaRouche

Die folgende Rede hielt die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, am 21. Februar bei der internationalen Konferenz des Instituts in Rüsselsheim.

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Deutschland braucht Schillers Ideen, um zukunftsfähig zu werden!

von Helga Zepp-LaRouche

Ich grüße Sie, liebe Mitglieder des Schiller-Institutes, und der Büso, liebe Gäste,

wir haben uns entschlossen, dieses Jahr, am 203. Todestag von Friedrich Schiller, dieses Schillerfest zu feiern, nicht weil es nicht nächstes Jahr auch einen wichtigen Anlaß zu feiern gäbe; dann ist nämlich der 250. Geburtstag von Friedrich Schiller. Aber wir haben uns gedacht, auch wenn wir dieses Jahr keinen runden Jahrestag haben: Deutschland braucht in diesen Tagen Schiller ganz dringend.

Eine neue kulturelle Renaissance im kommenden Zeitalter der Vernunft

von Helga Zepp-LaRouche

Sehr verehrte Gäste, sie alle wissen, daß die Gefahr eines neuen Krieges über unseren Köpfen schwebt, und die Wirkung eines Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems wäre wohl nicht weniger verheerend, wenn keine Abhilfe gefunden wird.

Die Aktualität von Schillers "Ästhetischer Erziehung" für die Schüler heute

Die Bundesvorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, hielt auf der erziehungspolitischen Tagung der BüSo am 6. Juni 1998 in Duisburg folgende Grundsatzrede.

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